Freizeit 2017


Von Freitag, 19.05.17 bis Sonntag 21.05.17 fand unsere diesjährige Judofreizeit in Absberg am Brombachsee im SAN-shine-Camp statt. Gegen 15 Uhr machten wir uns dorthin auf den Weg.

Nach der Ankunft wurden die Schlafplätze verteilt. Es gab Holzblockhütten und kleine Tipis zum Schlafen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Tischtennisspielen, Kickern, Torwand schießen und anderen Aktivitäten. Am Abend durften die Kinder selbst ihre eigene Pizza belegen. Im Anschluss hielten wir uns im beheizten Tipi-Zelt auf. Dort gab es Kuchen und es wurde gespielt.

Die erste Nacht war sehr kurz. Die meisten Kinder (und auch einige Betreuer) froren und waren dementsprechend früh auf den Beinen. Nach dem Frühstück und einer halbstündigen Wanderung fuhren wir in 7 Rikschas um den Brombachsee nach Enderndorf. Dort stellten wir die Rikschas ab und aßen unsere Lunchpakete. Ein Teil relaxte am Brombachsee, der andere Teil bewältigte den Barfußweg. Dieser wird – wie der Name schon verrät – barfuß begangen und soll die Sinne für verschiedene Bodenbegebenheiten schärfen. Wir liefen also auf verschiedenen Steinen, Rindenmulch, Holz, dem natürlichen Waldboden oder im Wasser. Anschließend fuhren wir gestärkt mit den Rikschas zurück zum Verleih. Am Abend fand Bogenschießen im Camp statt. Dazu wurden sechs Teams mit je fünf Mitgliedern ausgelost. Jeder durfte sich auf drei verschiedene Ziele mit Pfeil und Bogen versuchen, was gar nicht so einfach war. Als es dunkel genug war, machten wir Lagerfeuer und aßen Stockbrot.

Die 2. Nacht war nach dem anstrengenden Samstag ruhiger und etwas wärmer. Nach dem Aufräumen des Camps wurden 4-er-Teams fürs Kanufahren gebildet. Ausgestattet mit Paddel und Rettungsweste fuhren wir mit insgesamt acht Kanus am Kleinen Brombachsee zu einem Kiosk. Dort aßen wir zu Mittag und der ein oder andere kühlte sich etwas im See ab. Anschließend fuhren wir die gleiche Strecke zurück – ein großes Kompliment an alle, denn es schafften alle Boote ohne zu kentern wieder zurück zur Anlegestelle. Im Anschluss wurden die letzten Sachen eingepackt und es ging zurück nach Hause. Insgesamt war es eine sehr schöne, aber auch für alle Beteiligte eine sehr anstrengende Judofreizeit.